zahnarztpraxen 111 planungsteam zahnarztpraxis DenPhaMedPlanungsteam Zahnarztpraxis: 
Auf die Perspektivenvielfalt kommt es an

Mit der richtigen Planung zur funktionierenden Zahnarztpraxis

Damit Zahnarztpraxen den Bedürfnissen von Patienten ebenso entsprechen wie den Erwartungen von Zahnärzten und Zahnärztinnen sowie Angestellten, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Praxen müssen ein effizientes Arbeiten ermöglichen und patientengerecht sein. Unsere Planungsteams helfen Gründern und Gründerinnen beim Aufbau von funktionierenden Zahnarztpraxen.

Für Patienten ist der Besuch einer Zahnarztpraxis nahezu immer mit Stress verbunden. Ziel einer jeden Praxisinhaberin und eines jeden Praxisinhabers sollte es deshalb sein, die Praxisräume so zu gestalten, dass Stress abgebaut wird und Patienten Ablenkung finden. Denn Patienten, die die Atmosphäre in einer Praxis als angenehm empfinden, haben wenig Veranlassung, den Arzt oder die Ärztin zu wechseln. Zudem sind entspannte Patienten unkomplizierter zu behandeln. Und nicht zuletzt: Eine freundliche Atmosphäre fördert auch die Zusammenarbeit des Praxisteams. Es sprechen also viele Gründe für eine harmonische Einrichtung und Raumgestaltung. 

Dennoch verstoßen immer noch Zahnmediziner und Zahnmedizinerinnen gegen die Grundregeln der Praxisgestaltung und gefährden damit den eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Ein – tatsächlich existentes – Beispiel für ein zwar engagiertes und einfallsreiches, aber letztlich kontraproduktives Raumkonzept ist die Gestaltung des Wartebereichs in Form eines Gebisses. Statt Ablenkung und Beruhigung fördert ein solches Wartezimmer bei Patienten die gedankliche Beschäftigung mit den zahnmedizinischen Problemen, die zum Zahnarzt oder zur Zahnärztin geführt haben. Damit wird die Wartezeit bis zur Behandlung für Patienten noch belastender, als sie es an sich schon ist. Besonders Kinder leiden unter solchen Bedingungen, aber auch Erwachsene erfahren das Warten in einem solchen Zimmer als Stresssituation.   

Schöne Praxis = erfolgreiche Praxis? 

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Lässt sich also die Erfolgsformel für Zahnmediziner und Zahnmedizinerinnen auf die kurze Formel bringen: Eine schöne Praxis ist auch eine erfolgreiche Praxis? Die Erfahrung zeigt, dass das etwas zu kurz gegriffen wäre. Vielmehr könnte die Erfolgsformel lauten: Nur eine gut geplante Praxis ist auch eine erfolgreiche Praxis. Denn Planungsfehler sind der häufigste Grund für schlecht laufende Praxen, die entweder einen zu geringen Patientenstamm haben oder ineffizient arbeiten. Gar nicht so selten ist es nämlich, dass Ärzte, Ärztinnen und Praxisteam trotz durchschnittlicher Patientenfrequenz überlastet sind.  
 
Neben der harmonischen Gestaltung muss das Hauptaugenmerk einer jeden Praxisplanung auf den Arbeitsabläufen liegen. Hier gibt es grundsätzlich immer drei Fragen, die beantwortet werden müssen: 
  1. Welche Wege legen Patienten in der Praxis zurück?
  2. Wie sieht das Bewegungsprofil von Ärzten und Ärztinnen aus?
  3. Wie sehen die Arbeitswege der Mitarbeiter aus? 
Jeder dieser drei Gruppen – Patienten, Ärzte und Angestellte – hat unterschiedliche Ansprüche, Beweggründe, Motivationen und Zwänge. Eine durchdachte Raumordnung sollte dafür sorgen, dass die unterschiedlichen Arbeitsabläufe in der Zahnarztpraxis so verortet werden, dass der Alltag in der Praxis möglichst reibungslos verlaufen kann. Zudem sollte auch durch ein Raumkonzept sichergestellt werden, dass Patienten sich nur in den Bereichen bewegen, die für sie vorgesehen sind.
 
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Eine präzise Planung der Betriebsabläufe, die in praktisch jeder Praxis ein kleines bisschen anders sind, führt zu einem optimierten, konfliktarmen Praxisbetrieb. Je geringer das Konfliktpotential ist, desto höher sind Effizienz und die allgemeine Zufriedenheit. Letztere ist selbstverständlich vor allem von der Qualität der Behandlung abhängig. Denn selbst eine noch so gute Praxisplanung kann schlechte Behandlungen kompensieren. Aber Patienten, die die Wahl zwischen zwei guten Praxen haben, von denen nur eine mit einer Wohlfühlatmosphäre punktet, werden sich letztlich für die „Gute-Laune-Praxis“ entscheiden. 

Fazit: 

  • Kaum jemand geht wirklich gern zum Zahnarzt oder zur Zahnärztin. Genau deshalb müssen Zahnarztpraxen freundlich, sympathisch und beruhigend wirken, um dem Unwohlsein von Patienten aktiv entgegenzuwirken.
  • Darüber hinaus müssen Praxen so gestaltet sein, dass Arbeitsabläufe möglichst optimal organisiert werden können, auch mit Blick auf Diskretion und Datenschutz.
Exkurs: Patientenerwartungen

Exkurs: Patientenerwartungen

Menschen wollen immer als Persönlichkeit wahrgenommen werden und nicht als Fall.

Das gilt auch für Patienten in einer Zahnarztpraxis. Ansprechend gestaltete Praxisräume signalisieren Patienten, aber auch Mitarbeitern, dass man auf ihr Wohlbefinden achtet. Das sollte sich im gesamten Praxisalltag zeigen. Eine Praxis mit menschlichem Antlitz ist nicht nur höflich, sondern versucht, Patienten den Besuch zu erleichtern.

Wichtig sind hier vor allem fünf Punkte:

  • Höflichkeit,
  • Persönliche Ansprache,
  • Wohlfühlatmosphäre,
  • Stressreduktion und
  • kurze Wartezeiten.
   

Planung ist Teamarbeit 

Jede funktionierende Zahnarztpraxis basiert auf Teamarbeit. Selbstverständlich ist der Zahnarzt oder die Zahnärztin der Mittelpunkt der Praxis. Doch damit eine Zahnarztpraxis funktioniert braucht es auch ein eingespieltes Team und funktionierende Technik. Ähnlich sieht es bei einer Praxisgründung aus. Auch hier ist Teamarbeit gefragt. Doch was macht eine gute Mannschaft aus? 
  • zahnarztpraxen 211 planungsteam planung DenPhaMedAchten Sie darauf, dass in Ihrem Planungsteam alle für Ihr Projekt wichtigen Expertisen vorhanden sind.
  • Ihr Team sollte Zugriff auf Handwerker haben. Denn oft scheitern Terminplanungen an der mangelnden Verfügbarkeit von Handwerkern.
  • Zu Ihrem Team sollte auch ein Steuerberater oder ein ähnlich qualifizierter Spezialist gehören, der die wirtschaftlichen und steuerlichen Gesichtspunkte der Gründung prüft.
  • Haben Sie bereits einen Steuerberater, sollte dieser ebenfalls Teil des Teams sein, da er Ihre Situation gut kennt.
  • Bei der Kostenplanung sollte das gesamte Planungsteam involviert werden, damit nicht einzelne Posten übersehen werden. 
  • Im Normalfall sollten Gründer und Gründerinnen keine Bankgespräche – vor allem keine Erstgespräche – ohne Beistand führen.
  • Banken erwarten einen Businessplan. Denn sollten Sie in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater erstellen. 
  • Übernahmeverträge sollten von einem unabhängigen Rechtsanwalt geprüft werden.
  • Vorsicht bei Praxisvermittlern: Mitunter erhalten diese von bestimmten Kredithäusern Provisionen. Achten Sie auf die Unabhängigkeit Ihrer Berater. 
     

Noch mehr Details gewünscht? 

Sie sehen – all das kann niemand alleine bewältigen oder auch nur an all das selber denken. 
Deshalb: Fordern Sie unsere Handouts zur Praxisgründung an oder – noch besser - sprechen Sie mit einem unserer Praxisplaner oder Gründungsberater. Termin vereinbaren